Bereits im Jahre 1973 baute Manfred Rau sein erstes in Eigenregie entworfenes Fahrwerk. Der Name Rau wurde dann etwa Mitte der achtziger Jahre vor allem unter Rennfahrern sehr bekannt. Damals brachten die neuen leistungsstarken Superbikes frischen Wind in die damals leicht verstaubte Szene hierzulande.
Aber auch abseits der Rennstrecken verlangte man nach besserem Material und wurde bedient. Für die damaligen Mehrzylinder erwies sich der unterzuglose Zentralrohrrahmen als ideales Konstuktionsprinzip, welches 10-12 kg leichter und ungeheuer stabil dem Designer bei der Gestaltung der übrigen Fahrzeugkomponenten sehr viel Spielraum ließ. Heute hat die Konfektionsware die Maßarbeit längst verdrängt. Einige wenige Spezialisten wie Pss-Rau halten hier die Fahne hoch. Eine weitere Spezialität von Pss-Rau ist der Neu- oder Wiederaufbau von Klassikern wie z.B. der Honda CBX-1000 mit ihrem 6-Zylinder Motor und auch Oldtimer.
Selbstverständlich besteht nach wie vor immer noch alle Möglichkeiten in punkto Motor- und Fahrwerkstuning sowie Oberflächengestaltung für alle Motorräder.